„Mit der Wahl zum Lurch des Jahres 2026 soll das sympathische Berg- oder Regenmandl, wie der Alpensalamander in seiner Heimat auch heißt, als Botschafter für den langfristigen Schutz der alpinen Natur wirken – und nicht zuletzt auf die Folgen der globalen Klimakrise aufmerksam machen.“, gibt die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V. bekannt.
Doch was macht den Alpensalamander (Salamandra atra) so einzigartig. Man findet ihn vor allem in kühlen, feuchten Mischwäldern, tief eingeschnittenen Bachtälern und auf feuchten Bergwiesen in Höhen von etwa 800–1000 m über NN, so wie man es in Baden-Württemberg nur um die Adelegg (ein Höhenzug im Allgäu) herum vorfindet. Außerhalb dem „Ländle“ kann man seine Hauptvorkommen in den wenigen, passenden Regionen im Süden Bayerns antreffen. Der Lurch ist aufgrund der geringen Anzahl passender Ökosysteme in Deutschland nicht weitverbreitet, jedoch ist die lokale Population meist recht hoch.
Der schwarze, 14-16 cm große Lurch trägt als Anpassung an diese Höhenlagen seinen Nachwuchs bis zu vier Jahre im Uterus, bevor die Weibchen ihren vollentwickelten und lungenatmenden Nachwuchs gebären. Durch seine in Europa einzigartige, sowie sehr zeitaufwendige Fortpflanzungsweise und da meist nur ein bis zwei Jungtiere geboren werden, zählt der Alpensalamander zu unseren außergewöhnlichsten Amphibienarten.
Aus diesem Grund wurde er zum Lurch des Jahres gekrönt.
Hier geht es zur Website der DGHT mit noch mehr Infos und deren Beitrag zum Alpensalamander: https://dght.de/startseite/natur-und-artenschutz/reptil-lurch-des-jahres/alpensalamander-lurch-des-jahres-2026/
Dieser Beitrag wurde von Florian Thölke; FÖJ erstellt.






